5 Fakten über Kürbis, die du wissen solltest

... und 7 beliebte Kürbissorten im Überblick.

6. Oktober 2020 | Healthy Lifestyle: Saisonales Glück

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Bei Kürbissen denkt man zunächst an Halloween. Aber für mich spielt er eine viel größere Rolle in meiner (Herbst-) Küche. Am liebsten verwende ich Hokkaido-Kürbisse. Diese setze ich sehr vielfältig ein. Zum Kochen von Suppen und Saucen, aber auch zum Backen von Muffins und Kuchen. Da ich ein absoluter Kürbisfan bin möchte ich dem knalligen Gemüse heute einen eigenen Blogpost widmen. 

5 Fakten über Kürbis, die du unbedingt wissen solltest:

  1. Aus botanischer Sicht ist der Kürbis eine Beere. Eine Beere? Ja ich war auch sehr überrascht als ich dies gelesen habe. Aufgrund seiner Größe ist er allerdings die größte Beere der Welt.

  2. Kürbisse gehören zu den ältesten Kulturpflanzen. Sie stammen ursprünglich aus Lateinamerika und kamen im 16. Jahrhundert durch die Spanier nach Europa.

  3. Weltweit existieren mehr als 800 Arten, welche alle aus fünf bitter schmeckenden Wildformen gekreuzt und gezüchtet wurden. Allerdings sind nicht alle 800 Kürbis-Sorten genießbar. Lediglich ca. 200 Sorten sind essbar, der Rest ungenießbare Zierfrüchte. Diese sind giftig und sollten nur als Dekoration eingesetzt werden.

  4. Kürbisse liefern viele Nährstoffe wie Vitamin-A, Beta-Karotin, Magnesium, Kalium und Kalzium und lediglich 27 kcal pro 100 Gramm Fruchtfleisch.

  5. Saison hat die Riesenbeere von August bis November. Aufgrund ihrer Lagerfähigkeit können Sorten wie Butternuss-, Hokkaido- und Muskatkürbisse auch noch weit in den Winter hinein genossen werden.

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Hokkaido-Kürbis

Der Hokkaido ist wahrscheinlich eine der bekanntesten und beliebtesten Kürbis-Sorten. Er ist schnell und unkompliziert zuzubereiten, was vor allem daran liegt, dass man die Schale mitessen kann. Hokkaido-Kürbisse, sind wie bereits erwähnt, auch meine Lieblingssorte. Ich zaubere daraus zum Beispiel (einfache) Suppen sowie Saucen für Nudelaufläufe. Auch zum Befüllen oder zum Backen lässt er sich ideal verwenden.

Butternusskürbis

Der Butternusskürbis wird auch gerne als Butternut- oder aufgrund seiner Form als Birnenkürbis bezeichnet. Er zeichnet sich vor allem durch viel Fruchtfleisch und wenige Kerne sowie durch sein nussig-würziges Butteraroma aus. Die Schale ist theoretisch essbar, allerdings wird sie auch nach langem Braten oder Kochen nicht weich genug, weshalb der Birnenkürbis geschält werden sollte. In der Küche lässt er sich sehr vielfältig einsetzen.

Muskatkürbis

Muskatkürbisse können bis zu 40 kg wiegen, weshalb sie meistens in Stücken verkauft werden. Angeboten werden die Kürbisse mit orange-roter, grüner oder beiger Schale. Sein saftiges Fruchtfleisch schmeckt leicht nach Muskat, was dem Kürbis seinen Namen gab. Er schmeckt als Püree oder als Suppe, aber auch als Backzutat oder in Süßspeisen lässt sich, der zu den Moschuskürbissen zählende Riese, verwenden. 

Spaghettikürbis

Der Spaghettikürbis ist oval geformt und gehört, wie die Zucchini, zu den Gartenkürbissen. Seinen Namen verdankt der Kürbis einer Besonderheit. Unter seiner Schale steckt hellgelbes, leicht nussig schmeckendes Fruchtfleisch, welches beim Kochen in spaghettiartige Fasern zerfällt. Dafür den Kürbis im Ganzen Garen, anschließend halbieren und mit einer Gabel das Fruchtfleisch lösen. Die Spaghetti kannst du mit allen möglichen Saucen servieren und genießen. 

Bischofsmütze

Aufgrund der besonderen Form, welche dem Kürbis seinen Namen verlieh, wird er oft mit einem Zierkürbis verwechselt. Der 1 bis 2 Kilo schwere Kürbis lässt sich nur sehr schwer schneiden, weshalb er meist ausgehöhlt und zum Beispiel mit Suppe oder anderen Leckereien gefüllt gegessen wird. Die Schale sollte nicht verzehrt werden. Ebenfalls solltest du beim Kauf darauf achten, dass der Kürbis unbeschädigt ist und noch seinen Stiel hat. Ohne diesen trocknet der Kürbis nämlich schnell aus. 

Gelber Zentner

Der auch als Riesenzentner bezeichnete Kürbis ist mit bis zu 50 kg ein Gigant unter den Kürbissorten. Unter seiner Schale versteckt er weiches Fruchtfleisch mit neutralem Geschmack, welches sich besonders für Chutneys oder Suppen eignet.

Patissonkürbis

Der Patisson-Kürbis gehört zu den kleineren Kürbissorten und wird aufgrund seiner Form auch gerne als UFO bezeichnet. Den Kürbis gibt es mit gelber, grüner oder weißlicher Schale, welche jedoch nur bei ganz jungen Kürbissen verzehrt werden kann. Auch der Patisson eignet sich für die Zubereitung von Salaten, Suppen oder als Gemüsebeilage.

... und welche ist deine Lieblingssorte?

Natürlich habe auch ich fleißig in der Küche experimentiert und in den folgenden Wochen findest du diese Kürbisrezepte auf dem Blog:

  • Samstag, 10. Oktober: Kürbis-Cashew-Sauce für Pasta, Aufläufe, …
  • Samstag, 17. Oktober: Roggen-Kürbis-Brot
  • Dienstag, 27. Oktober: Kürbis-Bananen-Brot

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