Küchenalltag: Quick & Easy

27. Juni 2020 | Healthy Lifestyle: Glücksküche

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Tipp 1: Lese dir Rezepte vorab gründlich durch.

So kannst du feststellen, was du bereits vorbereiten bzw. welche Handgriffe / Kochschritte du parallel erledigen kannst. Wie das bei mir in der Praxis aussieht? Ganz einfach: Ich bereite zum Beispiel am Samstagmittag nicht nur das Mittagessen vor, sondern überlege zuvor was ich bereits für das Abendessen richten kann. Im Konkreten bedeutet dies, dass ich zum Beispiel die doppelte Portion Salat putze, wenn benötigt Getreide abkoche, Gemüse im Doppelpack schnippele. Diese Schritte sorgen nicht nur dafür, dass ich am Abend schneller gekocht habe, sondern vermeiden auch, dass ich mehrmals die Küche aufräumen und abspülen muss. 

 

Tipp 2: Lege dir alle Zutaten und Kochutensilien zurecht.

Mein zweiter Tipp hängt eng mit dem ersten zusammen. Bevor ich mit der Arbeit beginne, lege ich mir alle Zutaten und Kochutensilien zurecht. Damit erspare ich mir die Sucherei und vor allem dreckige Arbeitsfronten. Denn wer kennt es nicht? Die Hände stecken im Teig, die restlichen Zutaten sind aber noch im Schrank. Teilweise richte ich mir meine Zutaten auch schon am Vorabend. Wenn ich mir zum Beispiel am Samstagabend einen Tee für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa koche, bereite ich während der Wartezeit meine Zutaten, die ich für mein Meal Prep am Sonntagmorgen benötige, vor. Getreide lässt sich super vorab abwiegen und abdecken. Ebenfalls stelle ich mir Gläser mit Hülsenfrüchten bereit. Am Morgen hole ich dann nur noch die frischen Zutaten aus dem Kühlschrank und schon kann es losgehen.

 

Tipp 3: Verwende einen Deckel.

Um Energie zu sparen, gebe ich auf einen Topf mit Wasser immer einen Deckel. Dies leistet nicht nur einen Beitrag zur Energieeinsparung, sondern auch das Wasser kocht schneller und mein Zeitkonto gewinnt wertvolle Minuten. 

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Tipp 4: Koche Wasser vorab mit dem Wasserkocher ab.

Wenn ich es ganz eilig habe, koche ich Wasser im Wasserkocher und gebe dies anschließend in einen Topf. Durch diesen Trick kocht das Wasser noch schneller und ich spare nochmals Zeit. Und ganz nebenbei koche ich mir gleich noch einen Tee. Denn wenn ich schon den Wasserkocher bemüht habe, soll es sich auch doppelt lohnen.

 

Tipp 5: Gemüsebrühe abfangen und weiterverwenden.

Beim Abkochen von Roten Linsen gebe ich gerne ein wenig gekörnte Gemüsebrühe in das Kochwasser. Beim Ableeren des restlichen Kochwassers fange ich dieses auf und verwende es für Suppen oder Saucen. Wenn ich parallel keine Suppe oder Sauce vorbereite, gefriere ich die Gemüsebrühe in Eiswürfelformen portionsweise ein. So habe ich immer eine Basis auf Vorrat.

 

Tipp 6: Linsen vorab einweichen oder Rote Linsen verwenden.

Apropos Rote Linsen. Wenn dir die Kochzeit von Linsen zu lange ist, dann kannst du sie entweder vorab einweichen (verkürzt deren Garzeit) oder du greifst gleich zu Roten Linsen. Diese müssen nicht eingeweicht werden und sind innerhalb von zehn Minuten servierbereit.

 

Tipp 7: Kochen mit Köpfchen.

Kochen mit Köpfchen. Am Wochenende nehme ich mir ausgiebig Zeit zum Kochen. Beim Zusammenstellen der Gerichte überlege ich, was ich mehr Kochen kann, um auch unter der Woche schnelle und gesunde Gerichte servieren zu können. Wie das genau aussieht? Gibt es am Sonntagmittag Pizza, bereite ich die doppelte Menge vor und die Reste gibt es am Montagabend zu einem leckeren Salat. Auch Getreide, das ich als Beilage gekocht habe, lässt sich an einem Wochentag als Basis für eine Gemüsepfanne verwenden. Du kannst hierfür das Getreide einfrieren und am Vorabend zum Auftauen in den Kühlschrank stellen. Quinoa und Hirse halten sich aber auch drei bis vier Tage im Kühlschrank. Probiere es aus. Du wirst sehen, den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt und du kannst dich nach einem stressigen Arbeitstag auf ein leckeres und nährstoffreiches Essen freuen, ohne dafür noch lange in der Küche stehen zu müssen. 

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Tipp 8: Turbo-Lebensmittel.

Zum Abschluss möchte ich dir noch ein paar Turbo-Lebensmittel empfehlen, mit denen du schnelle und gesunde Leckereien zaubern kannst. 

  • Vollkornnudeln: Wasser aufkochen (Trick drei oder vier zu Hilfe nehmen), Nudeln zugeben und je nach Packungsangabe fünf bis zehn Minuten kochen. Parallel lässt sich eine einfache, aber schmackhafte Tomatensauce zubereiten. Wenn ich morgens vor der Arbeit noch Zeit habe, koche ich die Nudeln bereits ab, gebe sie am Abend zur Sauce, koche das Ganze einmal auf und fertig ist mein Soulfood.
  • Champignons: Mit einem Küchentuch oder einer Gemüsebürste die Köpfchen sauber machen, Stiele entfernen, Vierteln oder in Scheiben schneiden. Im Handumdrehen hast du eine Verfeinerung für Suppen, Saucen, Gemüsepfannen oder für ein herzhaftes Rührei.
  • Apropos Rührei. Eier sind für die Turbo-Küche einfach perfekt. Als Rührei, Spiegelei oder einfach am Wochenende Eier hart kochen und am Abend auf einem Sandwich servieren.
  • Hülsenfrüchte (aus dem Glas): Verfeinern jedes Gericht und liefern deinem Körper wichtige Proteine. Achte beim Kauf der Gläser auf solche, welche keine Zusätze wie Zucker oder Ascorbinsäure beinhalten.
  • Paprika: Paprika (in Bio-Qualität) habe ich so gut wie immer im Kühlschrank. Sie lassen sich schnell schnippeln und liefern jedem Gericht im Nu wertvolle Vitamine (vor allem Vitamin C).
  • Gemüse wie Salatgurke und Karotten: Salatgurken müssen lediglich gewaschen und eventuell klein geschnitten werden. Karotten sind im Nu geschält, gewaschen und ebenfalls mundgerecht zerkleinert.  
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