Low Carb Brötchen, ohne Hefe

13. März 2021 | Bakery

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Ein guter Start in den Sonntag duftet nach Brötchen.

So oder so ähnlich könnte ein Werbeslogan zu meinem neuen Rezept lauten. Wer mir schon länger folgt weiß, dass das Backen von Brot mittlerweile zu meinen regelmäßigen Meal Prep Aufgaben gehört. Neben Vollkornbroten stehen Eiweißbrote bei mir sehr hoch im Kurs. Damit es nicht langweilig wird, habe ich mich nun auch an das Zubereiten von (Eiweiß-)Brötchen gewagt. Das Ergebnis: Einfache Sonntagsbrötchen, ohne Hefe, low carb und lecker.

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Ein guter Start in den Sonntag duftet nach Brötchen. Klingt gut, aber woher kommen die Brötchen? Denn seien wir mal ehrlich. Hast du Lust jeden Sonntag zum Bäcker zu gehen? Ich nicht. Und selbst wenn ja, hat nicht jeder einen Bäcker seines Vertrauens um die Ecke, bei dem es wirklich noch um Backkunst und nicht um schnöde Aufbackware geht. Also dachte ich mir, dass auf den Blog unbedingt ein unkompliziertes Rezept für gesunde Sonntagsbrötchen muss.

Was steckt drin?

Damit dein (Sonn)Tag gut startet, habe ich mich für einfache Low Carb Brötchen, die ganz ohne Hefe oder Sauerteig auskommen, entschieden. Was du für die gesunden Sonntagsbrötchen benötigst? Eier, Quark, Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne, Flohsamenschale, Haferkleie, Kokosmehl, gemahlene Mandeln, Backpulver und Salz. Klingt nach einer Menge Zutaten, allerdings kannst du diese auch reduzieren bzw. variieren. Dazu mehr in den Tauschtipps.

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3 Gründe, warum du deine Brötchen selbst backen solltest:

  1. Du entscheidest, welche Zutaten du verwendest und kannst die Brötchen ganz nach deinem individuellen Geschmack zubereiten.
  2. Du kannst sicher sein, dass deine Brötchen keine Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker enthalten.
  3. Du kannst spontan backen. Nach Feierabend keine Brötchen deiner Wahl beim Bäcker bekommen?
    Kein Problem mit der DIY-Variante. 
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Welche gesundheitlichen Benefits können dir meine Low Carb Brötchen bieten?

Falls du nach meinen drei Gründen für selbstgebackene Brötchen noch zweifelst, vertreibe ich deine Zweifel mit den folgenden gesunden Fakten.

  • Haferkleie wird genau wie Haferflocken aus dem Haferkorn hergestellt. Für die Herstellung von Haferflocken wird das volle Haferkorn, bei Haferkleie nur die äußeren Schichten und der Keimling verwendet. Und genau das macht Haferkleie zu einem günstigen heimischen Superfood. Haferkleie enthält wichtige Mineralstoffe und Vitamine wie zum Beispiel Eisen, Selen, Mangan und Magnesium sowie Zink und Folsäure. Daneben zeichnet sie sich durch einen hohen Ballaststoffgehalt aus. Auch hier gilt: Ausreichend trinken.
  • Sonnenblumenkerne zählen zu den magnesiumreichsten Lebensmitteln. Daneben enthalten Sonnenblumenkerne ungesättigte Fettsäuren, welche vor Herz- und Kreislauferkrankungen schützen und den Cholesterinspiegel konstant halten können.
  • Sesam liefert dir reichlich Ballaststoffe, die eine hohe Bindungsfähigkeit haben und somit deinen Darm unterstützen. Daneben enthalten die kleinen Körnchen eine ganze Reihe B-Vitamine sowie die Vitamine A und E. Letzteres soll zum Schutz deiner Zellen beitragen und dadurch eine Vielzahl an Krankheiten vorbeugen können. Das Fett in Sesam besteht zum Großteil aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, welche sich vor allem aus Öl- und Linolsäure zusammensetzen. Bei Linolsäure handelt es sich um eine Omega-6-Fettsäure. Sie zählt zu den essenziellen Fettsäuren, was bedeutet, dass dein Körper diese nicht selbst herstellen kann, sondern über die Nahrung aufnehmen muss. Wichtig für eine positive Wirkung ist, dass die in deinem Körper vorhandenen Omega-6-Fettsäuren sich stets im richtigen Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren befinden.
  • Kürbiskerne sind wahre Nährstoffpakete, denn sie enthalten neben Zink, Magnesium, Eisen und Selen, auch B-Vitamine sowie die Vitamine A, C, D und E. Letzteres wirkt antioxidativ und kann dazu beitragen Entzündungswerte zu senken. Daneben liefern Kürbiskerne Magnesium, ein Mineralstoff, welcher dein Körper zum Aufbau von Knochen-, Muskeln- und Nervenzellen benötigt.
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Zutaten:

für 6 Brötchen

3 Eier
250 g Magerquark
70 g Sonnenblumenkerne
50 g Sesam
20 g Kürbiskerne
15 g Flohsamenschalen
70 g Haferkleie
25 g Kokosmehl
25 g Gemahlene Mandeln
1 Packung Backpulver
1 TL Salz

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Backzeit: ca. 30 Minuten

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Eier und Quark mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine glattrühren.
    Trockene Zutaten mischen und dazugeben sowie gut verrühren.
  3. Den Brötchenteig abdecken und ca. 30 Minuten quellen lassen.
  4. Währenddessen ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  5. Den Teig in sechs (ungefähr) gleich große Teile teilen und zu runden Brötchen formen.
    Die Brötchen mit etwas Abstand auf das Backblech legen und im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

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Tipps und Tricks:

  • Das Brötchen lassen sich ideal einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt genießen.

Tauschtipps:

  • Anstatt zu Sonnenblumen- und Kürbiskernen zu greifen, kannst du dich auch nur für eine Körnersorte entscheiden. Das Gleiche gilt für Sesam. Du kannst bei den Saaten & Kernen ganz nach Belieben mischen und tauschen. Zum Tauschen sind Leinsamen möglich. Wichtig ist, dass du die Menge richtig dosierst.
  • Tausche die Hafer- durch Weizenkleie aus.
  • Die gemahlenen Mandeln kannst du durch mehr Kokosmehl ersetzen und umgekehrt.

Dieses Rezept ist...

  • … zum Einfrieren geeignet.
  • … einfach und gesund
  • … perfekt zum Mitnehmen.
  • … ideal für die Zubereitung von Burgern und Pizzabrötchen geeignet.
  • … vegetarisch.
  • … ohne lästige Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker.
  • … selbstgebacken.

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