Saisonal Kochen, aber wie?

6. Februar 2021 | Healthy Lifestyle: Tipps zum Glück, Saisonales Glück

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Erdbeeren im Dezember? Rotkohl im Juli? Die Kombinationen hören sich schon beim Schreiben komisch an. Doch welche Gründe sprechen für eine Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten? Warum solltest du dich saisonal ernähren? Und vor allem wie kannst du dies ganz einfach und unkompliziert in deinen Alltag integrieren? Antworten auf all diese Fragen verrate ich dir im Beitrag „Saisonal Kochen, aber wie? 5 praktische Tipps“.

Wenn du mir schon länger folgst, dann hast du sicherlich bemerkt, dass ich großen Wert auf eine saisonale Küche lege. Nicht umsonst lautet der Slogan meines Blogs: Be happy and healthy. Der Foodblog für ein gesundes Leben mit den Jahreszeiten. In meinem heutigen Beitrag möchte ich dir zeigen, warum du dich saisonal ernähren solltest und wie ich dies in meinem Alltag umsetze.

Gründe für ein Leben mit den Jahreszeiten:

Warum solltest du dich saisonal ernähren, wenn es im Supermarkt ganzjährig ein großes Angebot an allen Obst- und Gemüsesorten gibt? Warum Gedanken darüber machen, was gerade Saison hat und was nicht? Ganz einfach …

  • Frisches Obst und Gemüse enthält die meisten Nährstoffe und schmeckt am aromatischsten.
  • Es ist voll ausgereift und frisch vom Feld.
  • Ein gesunder Körper benötigt eine abwechslungsreiche und vielfältige Ernährung, weshalb eine an die Jahreszeiten angepasste Ernährung ihn ideal versorgt.
  • Saisonal und regional gekaufte Produkte unterstützen die heimische Landwirtschaft. Darüber hinaus sorgen kurze Transportwege für einen geringeren Energieverbrauch und sparen C02. Du tust somit der Umwelt etwas Gutes und sparst dabei Geld, denn aufgrund der kürzeren Transportwege sind saisonale Lebensmittel oftmals günstiger. 
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Saisonal Kochen, aber wie?

Im Sommer fällt dir eine saisonale Ernährung nicht schwer und du ernährst dich fast automatisch im Einklang mit den Jahreszeiten. Das Angebot an saisonal verfügbarem Obst und Gemüse ist groß. Doch auch im Winter kannst du saisonale Rezepte zubereiten. Wie? Das verrate ich dir in den folgenden 5 Tipps.

1. Informiere dich

Kohl im Winter, Erdbeeren im Sommer, Spargel im Frühling. Die bekanntesten Obst- und Gemüsesorten lassen sich leicht zuordnen. Die Vielfalt ist allerdings um einiges größer, weshalb du einen Blick in den Saisonkalender werfen solltest. Oder weißt du alle Obst- und Gemüsesorten, die im Winter oder Frühling Saison haben, auswendig? Ich leider nicht. Informiere dich im Internet oder in Büchern über die einzelnen Monate. Am besten du schaust gleich in meiner Rubrik Saisonales Glück nach. Dort findest du Saisonkalender und jede Menge weitere saisonale Tipps.

… und noch einen Hinweis. Beim Stöbern im Internet habe ich die folgenden Kalender von Kupferstecher.Art gefunden. Vielleicht wäre ja das was für dich? 

2. Plane deine Woche

Mache dir einen Wochenplan und überlege, welche saisonalen Obst- und Gemüsesorten du verwenden kannst. Es wird dir leichter fallen saisonal zu kochen, wenn du dir Gedanken darüber machst und dir Rezepte und Zutaten notierst. So gehst du bewusst (saisonal) einkaufen.

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3. Lieber 70%, als 0%

Fange an und plane so viele saisonale Rezepte wie möglich ein. Es ist besser, du ernährst dich zu 70% (oder zu 50%) saisonal, als gar nicht. Wie ich es handhabe? In den Monaten April bis Oktober ist es kein Problem mich saisonal zu ernähren. Ab November werden die Obst- und Gemüseorten immer weniger, die Vielfalt ist jedoch immer noch groß. Am Anfang fällt es mir immer schwer mich umzugewöhnen und mir Alternativen für meine geliebten Salatboxen zu überlegen. Sobald ich den Dreh wieder raushabe, geht es ganz von alleine. Aber ich bin ehrlich. Ich schaffe es im Winter nicht jeden Tag mich zu 100% saisonal zu ernähren. Es gibt Tage da klappt es nur zu 70%. Welche Ausnahmen es auf meinen Teller schaffen? Wenn ich im Winter nicht saisonal koche liegt es an Paprika und Zucchini. Diese beiden Gemüsesorten wandern ab und an auch im Winter in meinen Einkaufskorb. Allerdings bilden sie die Ausnahmen und ich vermeide sie so gut es geht. Aber niemand ist perfekt und wie am Anfang geschrieben, lieber kleine Stepps, als überhaupt keine.

4. Rezepte für alle Jahreszeiten

Sei kreativ und wandle Rezepte je nach Jahreszeit ab. Im Sommer lassen sich Gemüsequiche mit Zucchini, im Winter mit Kartoffeln belegen. Gleiches gilt für Gemüselasagnen. In den Sommermonaten greifst du zu Zucchini oder Kohlrabi, in der Kartoffelzeit zur Knolle. Es ist Beerenzeit? Toppe Overnight Oats und Porridge mit Erdbeeren und Himbeeren. Im Winter dagegen entscheidest du dich für Äpfel und Birnen oder probiere Gemüse aus. Wie wäre es zum Beispiel mit einem winterlichen Kürbis-Porridge? … oder wusstest du, dass du mit Rote Bete und Kürbis backen kannst? Nein? Dann schaue dir mein Kürbisbrot an und du wirst begeistert sein.

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5. Probiere Neues aus

Sei neugierig und wage dich an dir (noch) unbekannte Obst- und Gemüsesorten. Nur so kannst du dein Repertoire an Obst und Gemüse vergrößern. Klar kann auch mal was danebengehen. In solchen Situationen hilft es mir, mich daran zu erinnern, wie viele leckere Produkte ich nicht kennen und lieben gelernt hätte, wenn ich mich nie ans Ausprobieren gewagt hätte.

... und hast du schon dein nächstes saisonales Rezept im Kopf?

Lasse dich von meinen Rezepten inspirieren und sei mutig. Wie heißt es so schön „Nur wer wagt, der gewinnt“. Guten Appetit und – be happy and healthy 

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