Seltener einkaufen: Tipps und Tricks

5. Januar 2021 | Grüner leben

Wie du es schaffst weniger einkaufen zu gehen, ohne zu Hamstern? Mit der richtigen Planung ist dies gar nicht so schwer. Auch ich musste mich in den letzten Monaten neu organisieren und viele Gewohnheiten komplett umstellen. Im heutigen Beitrag zeige ich dir 8 Tipps und Tricks, die dir das Einkaufen nicht nur in Zeiten von Corona erleichtern.

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Vor der Pandemie bin ich mehrmals pro Woche in den Supermarkt. Gegen Ende der Woche, meistens Freitag oder Samstag, für einen größeren „Wocheneinkauf“ und mindestens 2-3-mal spontan nach der Arbeit. Da mein Weg vom Büro nach Hause direkt an einem Supermarkt vorbeiführt, bot es sich an, kurz anzuhalten und das Obst- und Gemüsefach aufzufüllen. Auch den abendlichen Spaziergang habe ich gerne für einen kleinen Ausflug in den Supermarkt genutzt. Stofftasche eingepackt, Supermarkt-Route geplant und los ging es. Ja diese Gewohnheiten wurden durch Corona komplett auf den Kopf gestellt und neue Strategien mussten gefunden werden. Neue Strategien, die es ermöglichen, sich trotz weniger Einkäufe, gesund und abwechslungsreich zu ernähren.

Wie du es schaffst, nur noch einmal pro Woche einkaufen zu gehen und dein Immunsystem trotzdem mit gesunden Lebensmitteln zu unterstützen, verrate ich dir in den folgenden 8 Tipps und Tricks.

8 Tipps, die dir helfen weniger einkaufen zu gehen

1. Speiseplan erstellen.

Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du, dass ich bereits vor der Pandemie ein Fan von Speiseplänen war. Diese helfen mir dabei, meine Woche zu strukturieren und gesund und stressfrei zu gestalten. Wenn du nicht für dich alleine kochst, sondern für mehrere Personen, dann binde diese in die Planung mit ein. Überlegt euch gemeinsam, was es in der kommenden Woche zum Essen geben soll und plant Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie (gesunde) Snacks. Erstelle dir dafür am besten eine Vorlage, sodass du diese jede Woche neu befüllen kannst. Keine Idee wie die Vorlage aussehen könnte? Dann melde dich zu meinem Newsletter an und erhalte einen kostenlosen Meal Prep Plan, inklusive Wochenplanvorlage. … und ganz wichtig: bewahre die Wochenpläne auf. Warum solltest du dir jede Woche neue Gedanken machen? Nutze die alten Pläne als Inspiration für neue oder koche doch nach vier Wochen einfach wieder den Plan von Woche eins.


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2. Einkaufsliste erstellen und strukturieren.

Mein Wochenplan dient mir im nächsten Schritt als Vorlage für meinen Einkaufszettel. Notiere dir zunächst alle Zutaten, die du für die einzelnen Gerichte benötigst. Im Anschluss wirfst du einen Blick in deinen Kühlschrank sowie in deine Vorratskammer. Streiche nun alles, was du noch vorrätig hast. Aus den restlichen Zutaten erstellst du im nächsten Schritt deine Einkaufsliste. Und dabei solltest du auf die richtige Struktur achten. Schon seit Jahren nutze ich für meine größeren Wocheneinkäufe den folgenden simplen Trick. Da ich meistens in die gleichen Supermärkte gehe, weiß ich mittlerweile wo ich welche Lebensmittel finde (vorausgesetzt sie haben nicht gerade eine Umstrukturierung vorgenommen). Um meine Einkäufe schnell zu erledigen, notiere ich mir die benötigten Lebensmittel in der Reihenfolge, in der ich sie im Supermarkt finde. Das erspart mir das ewige Suchen und ich vergesse (fast) nichts mehr. Eine weitere Möglichkeit Struktur in deinen Einkaufszettel zu bringen, ist das Sortieren nach Warengruppen, z.B. Gemüse, Mehl, Getränke. Auch dies erleichtert die Suche. Vielleicht kanntest du meine Tricks sogar schon und machst es genauso. Wenn nicht, solltest du es unbedingt probieren.

3. Nach dem Einkauf ist vor dem Einkauf.

Wer kennt es nicht? Dir fällt auf, dass du ein Lebensmittel benötigst, schreibst es nicht gleich auf und somit hast du es beim nächsten Einkauf natürlich nicht im Einkaufswagen. Damit mir dies nicht passiert, habe ich mir in meinem Tablet eine „dauerhafte“ Einkaufsliste angelegt. Sobald mir etwas einfällt, notiere ich es und somit landet es beim nächsten Einkauf sicher im Wagen. Für diese fortlaufende Liste benötigst du natürlich kein Tablet. Auch die Klassiker Stift und Zettel reichen vollkommen aus. Letztere haben den Vorteil, dass du sie in die Küche hängen kannst, sodass bei mehreren Familienmitgliedern jeder seine Wünsche notieren kann.

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4. Kochen mit Köpfchen: Meal Prep und Konservieren.

Ja wir sind wieder bei meinem Lieblingsthema dem Vorkochen angelangt. Bereite schnell verderbliche Gemüsesorten gleich zu und friere sie ein. Somit hast du eine stressfreie Woche und weniger verdorbene Lebensmittel. Weitere Meal Prep Tipps findest du hier oder beim Abonnieren meines Newsletters. Hier geht’s zu deinem kostenlosen Meal Prep Plan.

5. Reste verwerten.

Apropos verdorbene Lebensmittel. Zunächst ist es wichtig, dass du dir beim Erstellen deines Einkaufszettels Gedanken über die richtigen Mengen machst. Am Anfang fällt oder fiel es dir bestimmt schwer, die richtigen Mengen einzukaufen. Plötzlich benötigt man Zutaten für das Frühstück oder die Mittagspause. Ebenfalls hängen die richtigen Mengen vom Wetter, der Tagesform und der Zubereitungsart ab. Auch ich verkalkuliere mich ab und an, aber das ist nicht schlimm, so lange du die Reste sinnvoll verwertest und nicht in die Tonne wirfst. Werde kreativ und kreiere aus den Resten leckere Rezepte. Wie das bei mir aussieht? Altes Brot püriere ich mit Tomaten zu einer Vollkornbrotsuppe, Eier verwende ich für Rührei und gebe noch Gemüsereste dazu. Reife Bananen schmecken lecker in einem Bananenbrot. Klicke dich gerne durch meine Rezepte, vielleicht findest du das ein oder andere, welches dir als Inspiration für deine nächste Resteküche dienen kann. 

6. Richtig lagern.

Damit es erst gar nicht zu verdorbenen Lebensmitteln kommt, solltest du auf eine richtige Lagerung achten. Kartoffeln, Äpfel und Bananen kommen bei mir gleich in den Keller. Dabei achte ich darauf die Bananen und Äpfel getrennt voneinander und auch separat zu den Kartoffeln zu lagern, denn vor allem Äpfel geben das Gas Ethylen ab, das Früchte schneller reifen lässt. Bei meiner Recherche zum Thema richtig lagern habe ich bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen einen tollen Beitrag zum Thema gefunden. Du kannst dir hier ein komplettes Lagerungs-ABC herunterladen.

7. Vorräte anlegen, aber nicht Hamstern.

Auch ich habe immer einen bestimmten Vorrat an Lebensmitteln zu Hause. Vor allem Getreidesorten, Hülsenfrüchte und Saucen finden sich immer in meiner Vorratskammer. Schaue doch mal hier, welche Produkte ich immer zu Hause habe. Davon habe ich allerdings keine Massen zu Hause. Sobald ich von einem Lebensmittel die letzte Packung angebrochen habe, wandert es auf meine fortlaufende Einkaufsliste. Auch Tiefkühlgemüse habe ich vorrätig. Was genau? Eine Packung Erbsen, Blumenkohl und Brokkoli. Diese drei Gemüsesorten werten schnell ein einfaches Gericht auf.

8. Online-Einkäufe.

Bereits vor der Pandemie habe ich bestimmte Einkäufe online getätigt. Ich versuche es in Maßen zu halten, denn eine Überlastung unserer Umwelt (und unserer Postboten) möchte ich verhindern. Allerdings gibt es bereits viele Online-Shops mit einem nachhaltigen Versandkonzept. Achte beim Shoppen einfach mal darauf und schaue dich vor dem Kauf in den einzelnen Rubriken um. Generell ist es empfehlenswert sich mit dem Unternehmen, bei dem man kaufen möchte, auseinanderzusetzen und zu erfahren, was sie für einen Beitrag für die Umwelt leisten.

Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Beitrag noch ein paar Impulse für dein Einkaufsverhalten geben.

Schreibe gerne weitere Tipps und Tricks in die Kommentare.

- Be happy & healthy - Liebe Grüße, Anna-Maria

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Hallo, ich bin Anna-Maria

Du findest hier gesunde, vegetarische und abwechslungsreiche Rezepte, die sich ideal in deinen Alltag integrieren lassen sowie Beiträge rund um einen (umwelt)bewussteren Lebensstil. Ich möchte dir zeigen, wie einfach und vor allem wie lecker eine gesunde Ernährung sein kann und dich dabei unterstützen, ein gesundes, genussvolles und nachhaltigeres Leben zu führen. Viel Spaß beim Durchstöbern von GlücksFood.


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